FAQ

Welche Bestandteile umfasst die Lösung der Logistikbude?


Die Lösung der Logistikbude besteht aus einer webbasierten Plattform und einer dazugehörigen App, der sogenannten Companion App. Sie wird auf Microsoft-Servern in Deutschland (Frankfurt) betrieben. Kunden benötigen außer ihrem Computer für die Web-Anwendung und einem geeigneten Smart Device (Smartphone oder Android-Industriescanner) für die App keine weitere Hardware. Das bedeutet, dass die Lösung sofort genutzt werden kann.




Was ist Software-as-a-Service (SaaS)?


Die Lösung der Logistikbude wir als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten. SaaS bedeutet, dass Software in einer Cloud mit der entsprechenden IT-Infrastruktur bereitgestellt wird. Dadurch wird außer einem internetfähigen Computer keine weitere Hardware benötigt und die Software ist immer auf dem neuesten Stand ist. Die dafür zu zahlende Gebühr richtet sich nach dem Umfang und dem individuellen Nutzerverhalten.




Wie lange dauert es, bis ich eure Lösung einsetzen kann?


Die Lösung ist dank Cloud-Technologie und SaaS-Preismodell sofort einsatzbereit. Die moderne Cloud-Architektur macht das System auch für große Mengen von Ladungsträgern entsprechend skalierbar.




Brauche ich ein mobiles Endgerät für den Gebrauch?


Die begleitende App (Companion App) läuft auf allen moderneren Smartphones auf iOS- oder Android-Basis sowie auf Android basierenden Industriescannern (MDE). Mobile Endgeräte sind für die operativen Prozesse rund um den Ladungsträger, wie z.B. zum Erfassen von Ladungsträgern, Verheiraten mit Waren oder zur Dokumentation des Tausches, notwendig. Allerdings können diese Daten auch über die Anbindung zur bestehenden Hardware wie z.B. Laserscannern oder unternehmenseigene MDE generiert werden. Sprechen Sie uns gerne an, um Ihre vorhandene Hardware auf Kompatibilität zu prüfen!




Warum heißt Ihr Logistikbude?


"Logistik" steht für die Fokussierung unserer Lösung auf logistische Herausforderungen und die Herkunft der Gründer aus dem Fraunhofer IML, wo Logistik als Ingenieurswissenschaft angesehen und von A bis Z anwendungsnah erforscht wird. "Bude" spiegelt die Herkunft aus dem Ruhrgebiet wider und ist dort eine gängige Bezeichnung für einen Kiosk. Dieser steht für einen schnellen und unkomplizierten Einkauf sowie eine enge Kundenbindung. Die "Bude" dient zudem als Treffpunkt und steht gleichzeitig für Verlässlichkeit - sie hat auch dann noch offen, wenn alle Supermärkte bereits geschlossen sind. Damit repräsentiert der Name eine zuverlässige und schnörkellose Software, die gleichzeitig bestehende Prozesse modernisiert und fundamentale Probleme löst. Darüber hinaus hat Logistikbude eine zweite Bedeutung: Der Name steht für die offene, humorvolle Art wie bei uns herausragende Menschen zusammenarbeiten. Ursprünglich war der Name übrigens ein Arbeitstitel aufgrund eines ersten Feedbacks unseres Mentors Prof. Michael ten Hompel. Er hielt uns an, größer zu denken: "Ihr seid ja schließlich kein Kiosk!".




Warum Ladungsträgermanagement-Software?


Ohne (Mehrweg-)Ladungsträger gibt es keine Logistikprozesse. Sie sind die Verbindung zwischen Ladung, Produkt oder Ware und Infrastruktur, wie Lagerregale, Trailer, Container und Flurförderfahrzeuge in der Logistik. Denken Sie an einen Supermarkt, all die Produkte in den Verkaufsregalen werden auf unterschiedlichsten Ladungsträgern nach Typ, Größe, Schutzanforderung über mehrere Stufen der Versorgungskette dorthin transportiert. Die Komplexität aus der Menge und unterschiedlichsten Beschaffenheit der Ladungsträger muss verwaltet werden.
Heute ist es möglich, ein unternehmensinternes Assets-Managementsystem dazu einzurichten oder einen Dienstleister zu beauftragen. In beiden Fällen wird eine Software zur Ladungsträgerverwaltung eingesetzt.




Wie viel kostet mich das Ladungsträgermanagement? Was kostet es mich, wenn ich kein Ladungsträgermanagement habe?


Dies hängt stark von den verwendeten Ladungsträgern und deren Menge ab. Am Beispiel einer Europalette lässt sich jedoch sehen, dass die Prozesskosten den Neupreis bereits nach zwei Umläufen übersteigen. Bei aufwändigeren Transportgestellen wirken sich Verlust und Reparatur bereits ab einem Item durch hohe Kosten stark auf die Bilanz aus. In jedem Fall können die Kosten mit der Logistikbude um 60-80 Prozent gesenkt und gleichzeitig die Prozessdauer des Umschlags mehr als halbiert werden.




Wie passen Tracking und Tausch zusammen?


Die Logistikbude betrachtet Ladungsträgermanagement ganzheitlich. Dazu gehören sowohl Ladungsträger in offenen Pools (z.B. Europaletten, Gitterboxen oder VDA KLT) als auch unternehmenseigene Ladungsträger (z.B. Transportgestelle, Spezialladungsträger oder Tanks). Diese beiden Grundtypen von Ladungsträgern bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich: Während die Ladungsträger in offenen Pools in erster Linie verwaltet werden müssen, müssen die eigenen Ladungsträger getrackt werden. Beide Typen sind i.d.R. an einem Logistikstandort vorzufinden - die Logistikbude bringt beide Bereiche zusammen und kann dabei auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens individuell eingehen.




Wie hilft mir die Lösung bei der Kontenabgleich?


Die Logistikbude automatisiert den Abgleich von Palettentauschkonten. Dazu werden die Konten entweder mit der Logistikbude-Software verwaltet oder per Schnittstelle als CSV aus dem eigenen System importiert. Die Logistikbude informiert automatisch die Tauschpartner, die die jeweiligen Buchungen einsehen, bestätigen, korrigieren und eigene Buchungen auf einer Website ohne Registrierung anlegen können. Über ein Dashboard wird der Nutzer permanent auf dem neusten Stand gehalten.
Dadurch wird zum einen der Personalaufwand des Palettenabgleichs erheblich reduziert, da das System viele Schritte automatisch durchführt, und zum anderen wird die Dauer des gesamten Abstimmungsprozesses extrem beschleunigt, da der Abgleich laufend statt monatlich erfolgt.




Welche Komponenten sind KI-basiert?


Die Software der Logistikbude nutzt an vielen Stellen KI-Algorithmen, um Berechnungen zu beschleunigen. Beispielhaft sind die Bilderkennung in der App, die Übersetzung von Sensordaten in logistische Ereignisse und die Analyse von importierten CSV-Dateien zu nennen.




Warum nutzt ihr keine Blockchain?


Die Blockchain-Technologie bietet zahlreiche spannende Mehrwerte. Allerdings erfordert diese zum einen eine große Menge an Rechenleistung, wodurch die Performance für den Endanwender leiden würde, und zum anderen sieht sie für das Ausspielen sämtlicher Vorteile eine lokale Installationen vor, was unseren Grundsätzen der Einfachheit und der Out-of-the-Box-Funktionalität widerspricht.




Wo werden die Daten gespeichert?


Alle Daten werden sicher übertragen und auf Servern in Deutschland (Frankfurt) gespeichert. Diese werden von Microsoft betrieben und basieren auf den modernsten Sicherheitsstandards. Das bedeutet, dass Ihre Daten bei uns sicher sind.




Was ist das Neue an eurer Lösung? Was unterscheidet euch von anderen Lösungen?


Unsere Lösung kombiniert die Nachverfolgung eigener Ladungsträger mit der Verwaltung von Ladungsträgern der offenen Pools in einer Lösung. Wir nutzen die neusten Technologien, von KI-Algorithmen über Cloud Computing bis hin zu IoT-Geräten. Der Nutzer merkt von der Komplexität nichts, sondern profitiert davon, seine Herausforderungen schnell, intuitiv und einfach mit unserer Software lösen zu können. Lange Schulungen oder Einrichtungszyklen sind bei uns nicht vorzufinden.




Welche Bestandteile müssen installiert werden?


Nur die App! Die Installationsanleitungen für iOS- und Android Endgeräte sind im Downloadbereich zu finden.
Unsere Software muss nicht installiert werden. Sie funktioniert als Software as a Service (SaaS) komplett webbasiert und kann somit über die gängigen Browser (z.B. Chrome, Firefox, Safari oder Edge) genutzt werden.




Was sind die Voraussetzungen, um eure Lösung umzusetzen?


Die Lösung benötigt nur einen Internetzugang. Für einige erweiterte Funktion werden smarte Devices mit den Betriebssystemen iOS oder Android benötigt. Hierzu zählen auch Android-basierte Handscanner, die über einen Laserscanner verfügen und robuster als Smartphones sind.




Welche mobilen Geräte werden unterstützt?


Wir unterstützen sowohl alle iOS-Geräte als auch Android-Geräte ab Android 4.0. Dazu gehören auch Android-basierte Industriescanner (MDE).




Gibt es eine Schnittstellenbeschreibung?


Ja, natürlich! Unsere Lösung verfügt über eine detaillierte Schnittstellendokumentation in Swagger. Damit können Sie fast alle Daten in Ihre eigenen Systeme übernehmen oder diese zur Logistikbude übertragen.




Kann ich IoT an die Logistikbude anbinden?


Ja, wir können IoT-Tracker anbinden und haben dies auch schon mit verschiedenen Herstellern und Technologien erfolgreich durchgeführt. Mit unserer Lösung werden bereits Ladungsträger über NB-IoT, LTE-M, LoRa und Sigfox getrackt. Neben der Lokalisierung übertragen wir z.B. auch Schocks/Stöße, Feuchtigkeit oder Temperatur.




Gibt es eine Anleitung für die Nutzung der Software?


Unsere Software ist so konzipiert, dass sie selbsterklärend ist. Zudem wird zu Beginn eine kurze Einführung angeboten. Weiterhin unterstützen wir Sie mit kurzen Erklärvideos an allen relevanten Stellen. Sollten Sie weitere Unterstützung benötigen, können Sie uns gerne über diese Website oder unter info@logistikbude.com kontaktieren.




Wie erhalte ich Updates?


Updates werden von uns in regelmäßigen Abständen von etwa zwei Wochen automatisch installiert. Die App-Updates werden über das jeweilige Betriebssystem verteilt und installiert, wie alle anderen Apps auch. Die Plattform wird durch Software as a Service (Saas) ebenfalls ständig aktualisiert. Sie brauchen nichts weiter zu tun, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben.




Wo kann ich mich bei technischen Problemen melden?


Sie können uns jederzeit über diese Website oder unter info@logistikbude.com erreichen.




Welche Herausforderungen adressiert die Logistikbude?


Die Logistikbude adressiert die beiden zentralen Herausforderungen im Ladungsträgermanagement: Verfolgung und Verwaltung von Ladungsträgern. Mit der Logistikbude werden zum einen die Kosten um ein Viertel reduziert, die aufgrund mangelnder Transparenz über Prozesse und Bestände, wie Schwund, lange Durchlaufzeiten und hohe Wiederbeschaffungsdauer, entstehen. Zum anderen wird der Aufwand für die Dokumentation von Tauschvorgängen und die Abstimmung von Tauschkonten minimiert und gleichzeitig die Dauer des Abstimmungsprozesses mehr als halbiert.




Was unterscheidet die Lösung der Logistikbude von anderen Anbietern im Bereich des Ladungsträgermanangements?


Die Lösung der Logistikbude basiert auf Fraunhofer-Technologie und nutzt modernste Technologien wie Cloud Computing, Big Data Algorithmen, Künstlicher Intelligenz und IoT-Sensoren. Diese werden so miteinander kombiniert, dass alte Prozesse nicht digital abgebildet werden, sondern komplett automatisiert werden. Dabei werden die größten Herausforderungen im Ladungsträgermanagement, die Nachverfolgung und die Verwaltung, erstmals zusammen in einer Lösung adressiert.