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Das erste Jahr Logistikbude

Zur Feier des ersten Geburtstags der Logistikbude werfen wir im heutigen Blogbeitrag einen kleinen Blick zurück auf das erste Jahr des Unternehmens und all die spannenden Dinge, die in dieser Zeit so passiert sind.


Am 28.10.2021 war es endlich so weit: Nach einiger Vorbereitung saßen Jan, Patrik, Michael und Philipp beim Notar und konnten die Logistikbude GmbH offiziell gründen. Die nächsten zwei Monate bis Mitte Januar verliefen dann recht unspektakulär und bestanden im Wesentlichen aus dem Warten auf bürokratische Prozesse und juristische Dokumente. Im Januar war die Bude dann aber eingetragen, besaß Steuer- und Betriebsnummer und verfügte über ein Template für Angebote inkl. Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Joker bei jedem Scrabble-Spiel: Auftragsdatenver-arbeitungsvertrag.


Die ersten Monate standen dann ganz im Zeichen der Kundengewinnung. Wir sind unendlich dankbar so früh bereits das Vertrauen von Kunden wie EcoCarrier, Fega&Schmitt, Siemens und DB Schenker gewinnen zu können. Wenn wir schon beim Thema Dankbarkeit sind: Von Anfang an haben wir durch die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen am Fraunhofer IML die volle Unterstützung erfahren und durften in dieser Zeit durch die EXIST-Förderung unsere Büros am IML noch weiternutzen. Dadurch war es für uns möglich, uns voll auf die Gespräche mit potenziellen Kunden und die Arbeit an unserem Produkt zu konzentrieren. Neben dem Ausgangspunkt „Tracking“ ist so z.B. auf Basis des Kundenfeedbacks die Tauschkontoführung mit automatischer Abstimmung, das Bestandsmanagement, das Management von Zuständen und die Möglichkeit Lieferscheine anzulegen, entstanden. Viel positives Feedback haben wir auch auf den Messen erhalten, auf denen wir erstmals als Logistikbude aufgetreten sind. Hierzu gehörten u.a. die LogiMAT in Stuttgart, die FachPack in Nürnberg und der Logistics Summit in Hamburg.



Einen wichtigen Eckpfeiler unseres Wachstums stellten von Anfang an unsere Jahres- und Quartalsstrategietreffen dar. Dort wird das vorherige Quartal kritisch bewertet und die Objectives und Key Results (OKRs) für das kommende Quartal festgelegt. Nach sehr intensiven Stunden steht dann als Abschluss des Tages der gesellige Teil mit einem kleinen Teamevent auf der Agenda. Hier haben wir in dem Jahr viel Spannendes unternommen – von Fußballgolf über Billard bis hin zu einem gemeinsamen Ausbruch aus dem Büro eines Diktators, natürlich nur in Form eines Escape-Rooms.


Im Mai 2022 kam dann mit dem Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) auch der erste Investor an Bord und hat uns sehr geholfen zu verstehen, wie das „VC Game“ funktioniert und welche Kennzahlen wirklich wichtig sind. Dabei haben wir immer sehr ehrliches und direktes Feedback erhalten, was wir sehr zu schätzen wissen.


Ende September stand dann der nächste große Schritt an: Da die EXIST-Förderung auslief, mussten wir die bekannten Mauern des Fraunhofer IMLs verlassen und uns ein eigenes Büro suchen. Hier sind wir sehr dankbar, dass wir im Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund einen Platz gefunden haben und uns dort mit weiteren Gründerinnen und Gründern austauschen können. Für den Wechsel ins CET musste jedoch neben dem Verpacken zahlreicher Kartons auch die gesamte IT-Infrastruktur auf eigene Beine gestellt und neu eingerichtet werden. Dann war es geschafft und für die vier Gründer hieß es bei Bier und Baguette Abschied von all den großartigen Menschen am Fraunhofer IML zu nehmen.


Zum Schluss die wichtigste Entwicklung des ersten Jahres, wichtiger noch als die

Weiterentwicklung des Produkts, die Akquisition von Kunden und das erste eigene Büro. Gemeint sind die neu hinzugewonnenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bude. Bereits von Anfang an haben Carmen und Serhiy uns als studentische Hilfskräfte am Fraunhofer IML fleißig unterstützt und wir sind sehr froh, dass uns beide in die Bude begleitet haben. Seit Sommer 2022 unterstützt dann auch Ramin die Weiterentwicklung der Software und ganz frisch komplettiert seit Oktober auch Vanessa das Dev-Team. Wir sind äußerst happy alle an Bord zu haben und freuen uns auf weitere großartige Events, wie unseren Weihnachtsmarktbesuch oder das gemeinsame Tretbootfahren auf dem Phönixsee!


Nun aber genug geschrieben! Und weil Bilder viel mehr sagen als die vorherigen 655 Worte, zum Abschluss der Geburtstagsfeier eine kleine Diashow mit Einblicken hinter die Kulissen der Bude.