Suche

Was Ladungsträger-Management mit der Kiste Bier zuhause zu tun hat

Aktualisiert: 9. Aug.

In diesem Blogbetrag geht es um ein zentrales Problem beim Einsatz von Mehrweg-Ladungsträgern: die Umlaufgeschwindigkeit. Anhand des anschaulichen Beispiels „Bierkiste“ aus dem privaten Umfeld werden wir darauf eingehen was das Problem ist und wie es überhaupt dazu kommt. Anders als die hohen Personalaufwände für Kontoführung, -abstimmung & Klärungsfälle und die Kosten für den Nachkauf von Ladungsträgern, ist vielen die Umlaufzeit nämlich gar nicht als Problem bewusst. Häufig liegt dies auch an fehlender Transparenz aufgrund von zeitlichem Verzug und unvollständiger Datenbasis. Dabei liegt hier unserer Erfahrung nach mit das größte Potenzial im Umgang mit Mehrweg-Objekten.


Doch was haben nun Umlaufzeiten mit der Kiste Bier zuhause zu tun? Nahezu jeder kennt diesen Moment, wenn das Bier (oder jedes andere Getränk) sich dem Ende neigt und die Kiste langsam leer wird. Man sieht dann zu, dass schnell eine neue Kiste gekauft wird. Da meist noch ein, zwei Flaschen in der Kiste sind, sammelt sich das Leergut jedoch erstmal in der Ecke oder im Keller. Und während beim Vollgut meist nur eine oder zwei Kisten gekauft werden, wird beim Leergut meist die doppelte oder dreifache Menge zurückgebracht. Dieses „Ansammeln“ von Leergut führt dann in jedem Sommer zu den Engpässen in den Brauereien, von denen wir in den Medien lesen.


Und genau derselbe Effekt existiert in den Supply Chains dieser Welt: Weil der Fokus auf dem Vollgut liegt, wird das Leergut häufig vernachlässigt und sammelt sich am Verbrauchsort wie z.B. nach der Produktion. So kennt jeder, der regelmäßig Lager- oder Produktionsstandorte sieht, die großen Leergutstapel. All dieses Leergut erfüllt in dem Moment nicht seinen eigentlichen Zweck des effizienten Lagerns und Transportierens von Gütern.


Genau hier setzt die Technologie der Logistikbude an: Durch die Auswertung der Daten in Echtzeit ist es möglich Leergut automatisiert zurückzufordern. Ziel hierbei ist der wirtschaftlichere Einsatz bereits existierende Ladungsträger. So kann z.B. eingestellt werden, dass der Kunde oder Lieferant 10 Tagen nach Erhalt der Ladungsträger automatisch eine freundliche E-Mail mit der Bitte um Rückgabe erhält. Nach weiteren 5 Tagen kann dann eine zwei E-Mail folgen usw. Auch ist es möglich automatische Abrechnungen zu erstellen. So kann ab 14 Tagen Haltezeit eine Gebührt von 10 Cent pro Tag berechnet oder ein Ladungsträger nach einem Monat als Schwund vollständig in Rechnung gestellt werden. Dadurch werden Ladungsträger ohne zusätzlichen Personalaufwand schneller zurückgeschickt und können erneut eingesetzt werden. Wenn man so z.B. sein Leergut nach 14 statt nach 21 Tagen zurückerhält, benötigt man am Ende ein Drittel weniger Ladungsträger.


All dies ist, wie in der Logistikbude üblich, unternehmensindividuell einstellbar und unabhängig von Ladungsträgertypen. Haben wir ihr Interesse geweckt? Gerne stellen wir Ihnen unser Produkt in einer unverbindlichen Online-Demo vor: info@logistikbude.com